Beim Thema Tracking hast du die Wahl zwischen Google Ads vs. Google Analytics. Genauer gesagt zwischen dem Google Ads Conversion Tracking und dem Google Analytics Zielvorhaben-Import. Da stellt sich natürlich die Frage: Was ist besser?

In diesem Video zeige ich dir, wo die Unterschiede im Tracking beider Systeme liegen. Vorab: Keins der beiden wird 100 % akkurat messen können… daher ist folgende Frage noch wichtiger: Für welches entscheidest du dich? Und wie kannst du dich zwischen Google Ads vs. Google Analytics entscheiden?

Du fragst dich, warum deine Google Ads Conversion Tracking-Aktion andere Zahlen anzeigt als dein in Google Analytics importiertes Zielvorhaben? Das erkläre ich dir gerne. Und im Zuge dessen können wir auch herausfinden, welche Tracking-Methode am besten zu dir passt – Google Ads vs. Google Analytics?

Ein wichtiger Fakt vorab: Ein sauber aufgesetztes Tracking ist essenziell, um die Performance deiner Marketing-Maßnahmen richtig bewerten zu können. Ist dies nicht der Fall, triffst du eventuell falsche Entscheidungen – das wollen wir vermeiden. Also widmen wir dem Thema Tracking lieber unsere volle Aufmerksamkeit, oder?

Schauen wir uns direkt die Unterschiede der beiden Tracking-Methoden an: Google Ads vs. Google Analytics. In der oberen Zeile findest du einen Google Analytics Zielvorhaben-Import und in der Zeile darunter eine Google Ads Conversion-Aktion. Die beiden Angaben weichen um satte 120 Conversions voneinander ab – wie kann das sein? Und was welche Angabe stimmt jetzt?

Google Ads vs Google Analytics
Google Ads vs Google Analytics

Das Google Ads Attributionsmodell

Nur so zur Info vorab: Nutzt du Shopify, legt dieses dir automatisch Google Ads Conversion-Aktionen an, sofern du die beiden miteinander verknüpfst. Mehr Infos dazu bekommst du in unserem Video-Tutorial zur Thema Google Ads Conversion in Shopify einrichten oder auch in unserem dazugehörigen Blogbeitrag zur Shopify-Einbindung.

Beim Google Ads Attributionsmodell spielt es keine Rolle, ob der Klick auf eine Google Werbeanzeige ganz zu Beginn oder erst am Ende der Customer Journey stattfindet – er wird immer der Google Ads Conversion zugeordnet. Dadurch können Google Ads Conversions unter Umständen zum Überreporten neigen. Genauer gesagt: Es werden Conversions den Google Ads zugeordnet, bei denen es eventuell zweifelhaft ist, ob sie wirklich durch Google Ads zustande gekommen sind. Oder ob man eher behaupten könnte, dass Google Ads auf einer längeren Customer Journey „nur“ einen (kleinen) Anteil an der Conversion hatten.

Das Google Analytics Attributionsmodell

Bei Google Analytics funktioniert die Zuordnung etwas anders. Hier wird der letzte nicht direkte Klick gezählt. Google Ads erhält also nur die Conversion, wenn unmittelbar vor der Conversion kein anderer Kanal beteiligt war. Aus diesem Grund besteht bei Google Analytics nun die gegenteilige „Gefahr“ wie bei Google Ads, nämlich die Möglichkeit des Unterreportens.

Quiz Fragen: Welche Conversion taucht wo auf?

Jetzt kennst du im Vergleich Google Ads vs. Google Analytics beide Attributionsmodelle – hast du nun Lust auf ein Quiz? Mal schauen, ob du erkennst, in welchem Case welcher Conversion auch eine Conversion zugeordnet wird. Klick einfach im Video ab Minute 9:45 rein und mach mit! Ich bin gespannt, wie viel du schon weißt! Über zahlreiche Kommentare mit den richtigen Antworten freue ich mich schon jetzt 😀

Fazit, Zusammenfassung – und was tun?

Nach all diesen Informationen möchte ich zum Schluss natürlich noch ein Fazit für dich ziehen. Folgende Punkte erscheinen mir dabei besonders wichtig:

  • Vor allem zu Beginn, aber eigentlich auch immer wieder zwischendurch, ist eine Kontrolle deines Trackings nötig.
  • Überprüfe, mit welcher Tracking-Methode du Daten erhältst, die am ehesten der Wahrheit aus deinem Shop Backend entsprechen. Nach unserer Erfahrung schneidet bei Online-Shops meist Google Analytics besser ab.
  • Kalkuliere mit ein, dass keine der beiden Tracking-Methoden 100% akkurat ist.
  • Beachte, dass bei Multichannel-Kampagnen eventuell mehr Conversions angezeigt werden als wirklich in deinem Shop eingehen, da eine Conversion je nach Attributionsmodell mehreren Kanälen zugeordnet werden kann.

Daher lautet unser Tipp zum Schluss der Gegenüberstellung von Google Ads vs. Google Analytics ganz klar: Richte dir beide Tracking-Methoden ein und gewinne danach mit Hilfe deines Shop Backends ein Gefühl für die „richtigere“ Zahl.

ACHTUNG: Beachte beim Zusammenrechnen auch immer den Zeitpunkt der Conversion. Während Google Analytics dafür den Tag der Conversion hernimmt, zählt bei Google Ads der Tag des Klicks auf die Anzeige – und der kann ja einige Tage vor der eigentlichen Conversion liegen! Hier ist es dann wirklich wichtig, dass du deine Customer Journey gut kennst und diese zeitlichen Abstände realistisch einschätzen kannst.

Dir ist das alles zu kompliziert? Dann übernehmen wir gerne für dich 😉 

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