Kennst du eigentlich die genauen Bezahlmodalitäten, wenn du Werbung auf YouTube schalten möchtest?

Vielleicht denkst du das, aber ACHTUNG: Dort draußen kursiert eine Falschinformation!

Zumindest ist die Info nicht vollständig. Wir klären im folgenden Video und Artikel gerne auf und liefern dir die richtigen Fakten.

Werbung auf YouTube schalten – eine weitverbreitete Falschaussage

Es geht um die Frage, wann du bei YouTube Ads eigentlich bezahlen musst. Wir haben dieses Thema bereits im ersten Teil unseres Video-Tutorials YouTube Ads schalten besprochen und auch in unserem Blogbeitrag zum Thema Ads auf YouTube schalten – zusammen mit vielen weiteren Infos – behandelt.

Jetzt möchten wir aber noch einmal ganz explizit darauf eingehen, um wirklich EIN FÜR ALLE MAL sämtliche Missverständnisse zu beseitigen.

Die falsche oder zumindest unvollständige Aussage, die immer noch und immer wieder kursiert, bezieht sich auf überspringbare Instream-Ads auf YouTube. Hier hört man oft:

„Du zahlst nur, wenn sich jemand dein Video länger als 30 Sekunden ansieht (oder klickt).“

Weitverbreitete, unvollständige Information

Das können wir so nicht stehen lassen. Denn wann du für deine YouTube Ads zahlst, hängt in erster Linie mit deiner Gebotsstrategie zusammen. Was du hier genau beachten musst, erklären wir dir gerne.

Die Gebotsstrategie entscheidet

Bevor du Werbung auf YouTube schalten kannst, musst du dich bei jeder Kampagne für eine Gebotsstrategie entscheiden. Sie definiert, ob du auf CPV (Cost per View) optimierst, also die Kosten pro Aufruf, oder ob du Conversions maximierst oder auf einen Ziel-CPM oder Ziel-CPA optimierst.

Wir möchten hier jetzt nicht zu sehr in die Tiefe gehen – dafür existieren wie bereits erwähnt schon andere Videos. Aber wir möchten natürlich schon, dass du die Zusammenhänge wirklich verstehst, damit du zukünftig beim Thema „Werbung auf YouTube schalten“ optimal und effizient agieren kannst. Deshalb also in aller Kürze für dich ein paar Infos zu den verschiedenen Gebotsstrategien:

Bei der Gebotsstrategie CPV versuchst du, so wenig wie möglich für einen Aufruf zu bezahlen. Aber was genau ist ein Aufruf? Das definiert sich folgendermaßen:

Ein Aufruf wird gezählt, wenn sich ein Nutzer die Videoanzeige 30 Sekunden lang bzw. vollständig ansieht, falls das Video kürzer als 30 Sekunden ist, oder mit dem Video interagiert (je nachdem, was zuerst eintritt).

Hier STIMMT die Aussage, die wir am Anfang erwähnt haben. Aber auch wirklich nur hier.

Sobald du allerdings Performance-Marketing betreibst und wirklich auf harte Conversions (also zum Beispiel Leads oder Sales) optimierst, wirst du eine andere Gebotsstrategie nutzen. Dann macht das Optimieren auf reine Aufrufe keinen Sinn, sondern du solltest auf die Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ setzen. So gehen auch wir bei unseren Kunden in der Regel vor, denn wir möchten Leads generieren und Sales maximieren.

Kleine Bemerkung am Rande: Alternativ kannst du natürlich auch den Ziel-CPA oder Ziel-CPM nutzen – sofern du dich mit diesem Thema schon etwas besser auskennst.

Aber zurück zu den Bezahlmodalitäten beim Werbung auf YouTube schalten: Bei der Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ stimmt die anfängliche Aussage zur Bezahlung NICHT. Hier zahlst du pro Impression, also pro Einblendung. Und das bedeutet: ab der ersten Sekunde. Es ist also egal, ob der Nutzer bei Sekunde 5, 14 oder 27 abspringt – du musst auf jeden Fall für diese Einblendung (Impression) bezahlen!

Leider wird dieser Fakt von einigen Agenturen oft verschwiegen, um ihren Service besser verkaufen zu können. Du weißt es jetzt besser und musst dir kein X mehr für ein O vormachen lassen. Und du kannst das ganze Thema zur Sicherheit selbstverständlich auch im offiziellen Google Ads Hilfeartikel nachlesen. Wir haben dir hier den wichtigen Part markiert:

Werbung auf YouTube schalten: Wie erfolgt die Abrechnung?
Werbung auf YouTube schalten: Wie erfolgt die Abrechnung?

Hier findest du noch mehr Infos, ja sogar den ultimativen Leitfaden zum Thema YouTube Werbung schalten 😉

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